Löten - in Wort und Bild
Eine wichtige Voraussetzung um sich Effektgeräte basteln zu können, ist natürlich das Löten. Wie man richtig lötet, will ich hier kurz zeigen. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich auch kein Elektroniker bin und das nirgendwo wirklich gelernt habe. Jemand, der beruflich damit zu tun hat, macht das vermutlich viel besser.
Zunächst einmal braucht man ein paar Dinge, die in dem Bild rechts dargestellt sind:
- Lötkolben (25-30 W reichen) mit Lötstation, dabei ein Naturschwamm
- verschiedenfarbige Litze für die Verdrahtung
- "Dritte Hand", oder auch Klemmbock, um etwas einzuspannen, Lupe ist hilfreich zum Prüfen der Lötstellen
- Lot - oder auch Lötzinn genannt (ich benutze das mit Flussmittel)
- Entlötlitze - für die saubere Entfernung von Lötzinn
- verschiedene Zangen: mindestens Kneifzange und Spitzzange
- Abisolierer
- Multimeter
Wie man sieht, muss es nicht unbedingt eine Profiausrüstung sein, die günstigen Geräte aus dem Baumarkt tun es für den Anfang auch.
Wichtig ist, den Lötzinn nicht zu lange Erhitzen, weil sonst das Flussmittel verdampft. Die Lötpunkte müssen glänzen! Wenn sie stumpf aussehen, sind sie wahrscheinlich nicht gut und leiten nicht optimal.
"Bilder sagen mehr als tausend Worte" und bewegte Bilder sagen noch mal mehr, deswegen habe ich mal ein paar kleine Filmchen gemacht, in denen man sehen kann, wie ich löte. Mag sein, dass es andere Methoden gibt, aber diese funktioniert - zumindest bei mir.
Also viel Erfolg!
| Videos runterladen: | Löten 1 | - | Löten 2 | - | Löten 3 |

