Gitarren-Projekt Telekasper (Teil 2)
Nachdem also nun das Holz "oberflächlich" behandelt wurde, müssen die Löcher für die Kleinteile gebohrt werden, d.h. für Schlagbrett, Steg, usw. In diesem Schritt wird auch der Steg angeschraubt, die Hülsen auf der Rückseite eingeschlagen und die Kopfplatte mit den Mechaniken versehen (ohne Bild).
Schließlich wird der ganze elektrische Kram zusammengelötet. Für einen lesbaren Plan meiner Schaltung mit 4 verschiedenen Variationen bitte auf das kleine Bild unten klicken.
Und dann nur noch Hals und Schlagbrett anschrauben, Saiten aufziehen, Feinabstimmung, Logo malen (mit Lackstift)...
...fertich!
Die "Forbi Telekasper" in ihrer vollen Pracht!
(Klick auf die Bilder für vergrößerte Ansicht)
Als Knopf für den 5-Wege Schalter habe ich einen Schlumpfkopf genommen, den ich mal auf einem Bleistift oder so hatte. Ich habe ihn mit Modellbaufarbe Schwarz und Gold umkoloriert (ursprünglich war er blau).
Noch ein Tipp am Rande: NIEMALS mit Metallputzmitteln à la "Autosol" oder so an vergoldete Metallteile gehen, davon geht nämlich die goldene Beschichtung ab! Ein feuchtes Tuch tut's auch.
Nachsatz:
Der Arbeitsaufwand beschränkte sich auf ein paar Stunden am Wochenende, die Gesamtkosten beliefen sich am Ende auf ca. 1300 DM (siehe Bestellung rechts), also etwa das, was man für 'ne durchschnittliche Fender Strat bezahlt. Bloß dass diese Gitarre hier jede Strat an die Wand pustet! Ich muss sagen: der Sound stimmt! Was ich mir vorgestellt habe, ist tatsächlich eingetroffen, wer hätte das gedacht?! Die Sumpfesche ist zwar etwas schwer, aber dafür ultra fett im Ton. Die Rockinger Tonabnehmer sind preiswert und etxrem brauchbar. Der hier verbaute Brummunterdrücker (engl: Humbucker) heißt "Destroyer" und das trifft es genau! *ggg* Der Halstonabnehmer klingt dagegen eher warm und bluesig / jazzig.
Das Endergebnis ist also eine harmlos aussehende Gitarre mit böse Brett und Kuschelsound!!!
"Keep on rockin!"








